News

25.7.2009

Challenge Roth – Mission erfüllt!

Challenge Roth – 3x Top Ten Overall, 1 Weltmeister – Mission erfüllt!

Das Team Planet X konnte beim diesjährigen Quelle Challenge beeindruckende Erfolge einfahren! Mit Catriona Morrison (8:48h Gesamtplatz 3), Anja Ippach (Gesamtplatz 9, 9:37h, 3.Platz Deutsche Meisterschaft) und Luke Dragstra (Gesamtplatz 9, 8:13h) waren, trotz des verletzungsbedingten Ausstiegs von Thomas Hellriegel, gleich 3 Athleten in den Top Ten Overall platziert. Zusätzlich konnte Michi Hofmann (29. Gesamtplatz 29, 8:40h) zum dritten Mal nach 2 jähriger Pause, seinen Weltmeistertitel der Feuerwehrleute zurückholen. Wir sind sehr stolz auf diese Leistungen!!

Hier die Race Blogs von Luke und Michi!

 

Luke Dragstra (9. Platz, 8:13h):


„Das hauptrennen des jahres ist schon wieder vorbei!!

Ich war so gut drauf die wochen vorher und hat mich so gefreut auf den rennen, auf quaelen, auf das zieleinlauf... und das afterparty. Alles ist fast gelaufen wie ich vorgesehen habe und komme erst langsaam runter.

Beim schwimm bin ich wie immer geil los gekommen aber irgendwie ist dass tempo nicht runtergekommen und koennte kein rhythmus finded weil ich war ganz hinten in die gruppe. Irgendwann koennte ich nimmer mit und dann gleich kamm noch 4 von hinten vorbei und koente ich wieder nicht mit. Ich habe gesagt nach ich so 40m abstand hat – Dragstra, du kannst mit in die 2. vervolgergruppe, SCHWIMM MAL!! - dann bin ich ganz locker mein rhythmus und richtiges technique gefunden und koente ich 1000m spaeter die wieder einholen.

Geil gewechselt bin ich und war die ersten rad bei Normanator hinten dran gefahren.. hatte mich gut gevoelt und habe gedacht, geil ich fahr vorne ganz ez mit Norman... dann nach 5km ist er hoch geschaltet und.. weg.. war allein aber trotzdem gut drauf. Nach 30km kam ein gruppe von hinten und hat mich eingeholt.. viel die top athleten dabei – McDonald, Coenen, Goehner und gings halt weider. War am anfang ez in die gruppe zu fahren nach die 30km allein aber spaeter war es ab und zu richtig hart. Wir haben die spitzengruppe eingeholt nach 130km und tempo war richtig hart und die gruppe war auseinander. Ich war noch gut drauf und bin losgelaufen auf 12de platz. Bis 15km laufen gings ok.. rucken war ein bissein steif und nicht ganz gerade (aber viel viel besser als vor 6 wochen – dank Joerg Brenn u. dr. Gillner), und koente dieses platz weider halten. Die letzte 15km oder so hat mein Chef Magic mich richtig angebreult und hat so viel geholfen. Der Vabrousek kam richtig schell von hinten aber ich koente noch mein platz halten mit 2min abstand bis ins ziel. Ziel bereich war wie ein traum mit tausenden leute und hat mich so gefreut so viel freunde in ziel so sehen und feuern. Ich war so uberglucklich. Es war kein perfectes rennen aber ich freue mich dass ich ich vorne mitmischen koennte in so einen harten besetzten rennen. Ich weiss es ist noch viel mehr drin aber wir sind auf die richtige wege nach grossere erfolg. Ich bedanke noch mal meine Trainerin Susanne fur ihre muhe, meine Haupt sponsor und kumpel bei Magic-sportfood fuer alles was er fuer mich macht, und meinem ganzen team betreuer und sponsoren.“

 

Michi Hofmann: (Weltmeister Feuerwehr, 8:40h)

„Nach guten Jahren kommen manchmal auch nicht so gute Jahre. Doch wenn eine Durststrecke 2 1/2 Jahre andauert und man das Gefühl hat nie in die Gänge zu kommen, dann ist an vielen Tagen die Verzweiflung sehr groß.

Nach dem Neuseelandurlaub hatte ich wieder mit viel mehr Energie und Antrieb das Training begonnen. Mit dem Fokus auf den Quelle Challenge Roth.

Die beiden Vorbereitungsrennen in Amberg und Barcelona liefen ganz gut und ich merkte, wie langsam aber sicher meine Form wieder zurück kam. Vor allem in den letzten Trainingswochen merkte ich einen deutlichen Leistungsschub.

Am Renntag selber trat dann vieles so ein, wie man es sich für ein Rennen vorstellen könnte.

Schon vor dem Start merkte ich, dass ich auf das Rennen heiß war und als der Startschuss fiel, war ich im alten Rausch des Wettkampfes.

Auf den ersten Metern beim Schwimmen kam ich gut weg. Doch nach der ersten Wende konnte ich das Tempo der 3. Gruppe nicht mehr halten und schwamm dann mein eigenes Tempo. Mit ca. 50m Abstand schwamm ich der Gruppe hinterher und merkte ca. 1,5km vor dem Schwimmziel, dass ich wieder näher kam. An der 2. Wende hatte ich die Gruppe eingeholt und schwamm an der Gruppe vorbei. Mit 50:15min und ein paar Metern Vorsprung vor der Gruppe konnte ich aus dem Wasser steigen.
Auf dem Rad fand ich schnell einen guten Rhythmus und zu meinem Erstaunen bildete sich um mich herum eine größere Gruppe. Innerhalb der ersten 10km fanden sich ca. 10 Athleten, die harmonisch und fair unterwegs waren. Kurz vor Thalmässing holten wir dann Luke Dragstra ein und wir rollten alle zusammen nach Greding. Eine Attacke von Luke Dragstra in Greding hatte dann die Gruppe auf 8 Fahrer verkleinert. Die 1. Runde lief für mich weiterhin ganz gut und zu Beginn der 2. Runde merkte ich, dass ich heute einen sehr guten Tag hatte. Ich muss aber auch dazu sagen, dass ich mich aus der Führungsarbeit der Radgruppe rausgehalten habe und versuchte trotzdem so fair wie möglich zu fahren. Ca. 25km vor dem Radziel erhöhten einige Athleten das Radtempo so sehr, dass ich sie fahren lies. So spulte ich die letzten km alleine zu Ende und konnte dann nach 4:26h vom Rad steigen.

Auf den ersten Laufkilometern fand ich schnell mein Tempo. Jedoch begann ab 15km Laufen wieder meine Wade an zu zwicken und ich dachte, dass ich mit einer kleinen Minimierung meines Lauftempos das Problem in Griff bekommen könnte. Doch ab dem Halbmarathon hatte sich meine rechte Wade so festgelaufen, dass ich ab dem Moment mit dem Problem leben musste. Leider wurde somit das Tempo immer weniger und ich verlor kräftig an Zeit und Plätzen. Mit einer Marathonzeit von 3:20h schaffte ich jedoch ein für mich riesiges Rennen und konnte mit 8:40:27 h überglücklich über die Ziellinie laufen. Damit sicherte ich mir den Weltmeistertitel und holte mir wieder viel Selbstvertrauen zurück.

Für mich war der Quelle Challenge 2009 die Rückkehr zu meinen alten Leistungen. Vor dem Start hätte ich nie gedacht, dass ich so ein Rennen machen könnte.“

Susa, meine Freundin hat zu diesem Erfolg sehr viel beigetragen. Sie hat mich mit viel Motivation und ihren Trainingsinhalten zurück gebracht, auch wenn es gerade für Sie nicht leicht war, mich in einer nicht so leichten Phase als Partnerin und als Trainerin zu beraten. Dafür Danke!

DANKE…Luke! Du hast mir, als wir 2 Wochen zu Hause trainierten den nötigen Kick gegeben, sich wieder intensiv auf bevorstehende Rennen vorzubereiten

Zuletzt möchte ich noch ein großes Dankeschön an all meine Sponsoren sagen, die mich auch dann unterstützt haben, wenn es bei mir nicht so gut lief!!!