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7.10.2009

Der optimale Wettkampf

Wolfgang Schmatz beim Ironman Wisconsin

Es war der perfekte Tag, heiß fast 30 Crad, schnell den Rhythmus gefunden beim Schwimmen. Beim Radfahren auf den vielen hundert Hügeln von Wisconsin die erste Runde richtig zum Geniesen gefahren, immer kontrolliert und konzentriert, um dann die zweite Runde Gas zu geben. Beim abschließenden Marathon über viele Höhenmeter und Bürgersteige rauf und runter, immer unterschiedliche Untergrunde, in den Häuserschuchten  von Madison einfach nur durchlaufen und nicht zurückschauen.

Ich habe während des Rennes 2 1/2 Powerbars und 9 Gels sowie zwei Bananen auf der Radstrecke und 5 PB-Gels auf der Laufstrecke gegessen. Dazu nur Isogetränke und Wasser beim Radeln und Cola beim Laufen (ab km 1) getrunken, nicht vergessen Salztabletten während des ganzen Rennens.

Ganz wichtig war die monatelange Vorbereitung auf das Rennen durch meine Trainerin Susanne Buckenlei vom Professional Endurance Team in Georgensgmünd.
Sie hat mich mal wieder punktgenau auf den WK hinbekommen:-)

Raus kam ein 20 Gesamtplatz und 1 erster  AK -Platz (Age group 45) bei einem wirklich schweren Ironmanrennen in den USA.

Den ersten Platz in der Ak habe ich bei Km 19 geholt als ich am bis dahin ersten der AK vorbei lief, indem ich die Startnummer zur Seite schob, dass er sie nicht sehen konnte. Durch die langen Laufsocken konnte er auch nicht die Altersklasse (angebracht an den Waden) erkennen. Ich spurtete so schnell, es ging vorbei und lief einfach weiter ohne umzuschauen. Sonst hätte er wahrscheinlich mitgezogen für einige Kilometer und es wäre vielleicht ein noch härterer Wk geworden, als was es schon war.